Sehenswürdigkeiten in Irland

„Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht“ – so lautet eine irische Weisheit, die die Mentalität der Inselbewohner nur allzu treffend wiederspiegelt. Das Leben läuft ein wenig gemächlicher ab im Land der Rotschöpfe und Leprechauns - lassen auch Sie sich daher von der puren Lebensfreude der Iren begeistern und starten Sie eine Entdeckungsreise quer durch das Land!
Der Beginn Ihrer Irlandreise führt Sie höchstwahrscheinlich direkt nach Dublin. Die Hauptstadt der „Emerald Isle“ besticht durch ihren lebendigen Flair und ihr internationales Charisma. Leicht tritt die Zeit in den Hintergrund, wenn man sich dem reichen Kulturangebot der Stadt und ihrer ausgelassenen Pubszene widmet, denn nirgends sonst ist Irland lebendiger oder lebensfroher.
File 303Wen es dann schließlich aber doch in die wilde irische Landschaft zieht, der hat mit Dublin bereits das perfekte Tor zu einem der sechs irischen Nationalparks gefunden. Südlich der Stadt erstreckt sich der Wicklow Mountains National Park, der nicht nur zum entspannten Wandern, sondern vielleicht auch zur Suche nach den ersten irischen Kobolden einlädt.
Weiter südlich erwartet den Reisenden dann die Hafenstadt Cork, deren umliegende Küstenabschnitte dank ihrer Palmen und auch sonst reichen Vegetation ein fast schon mediterranes Flair aufkommen lassen. Ungestüm rollt der Atlantik an die unzähligen Strände der Grafschaft, und in ihrer Hauptstadt lädt eine rege Künstlerszene zum Verweilen ein.
File 315Wer sich jedoch für das ursprüngliche, authentische Irland interessiert, den führt der Weg weiter gen Westen. Mit einem Besuch in Killarney, der Partystadt der irischen Insel, und einer anschließenden Fahrt entlang des Ring of Kerry kann ein erster Einblick in die beeindruckende landschaftliche Vielfalt der irischen Westküste gewonnen werden. Wer Lust auf mehr bekommen hat, der sollte einen Besuch des wohl gemütlichsten Küstenstädtchens der Insel, Galway, auf keinen Fall auslassen. An der vielbesungenen Bucht der Stadt erwachen keltische Sagen wieder zum Leben, und ein Ausflug zu den Cliffs of Moher wird nicht nur den wenigen Mutigen, die es wagen, einen Blick über die 200 Meter hohen Klippen zu werfen, für lange Zeit als Höhepunkt ihrer Reise in Erinnerung bleiben.
File 294Doch damit der Wunder der irischen Westküste noch nicht genug – besonders Abenteuerlustige zieht es vielleicht weiter zu einer Radtour auf die Aran Islands, den gemächlicheren Wanderer hingegen hinein in die endlosen grünen Moorlandschaften Connemaras, der Heimat der gleichnamigen und vermeintlich Glück bringenden Ponyrasse.
File 324Doch auch hoch oben im Norden gibt es weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken: eine Fahrt durch das County Donegal führt Sie auf eine Reise durch beinahe stündlich wechselnde Landschaftsbilder, die von schroffen Küstenabschnitten bis hin zu farnbedeckten, rötlich schimmernden Hügellandschaften alles zu bieten haben. Auch der nördlichste Punkt Irlands befindet sich keineswegs im Nachbarstaat Nordirland, sondern in der Republik selber: Malin Head heißt das Ende der irischen Insel, das eine ganz besondere Rolle in der irischen Geschichte gespielt hat.
File 312Eine abschließende Reise quer durch das Landesinnere bringt Sie erneut in Kontakt mit der ganz eigenen irischen Lebensweise: ob Wegweiser auf Gälisch, Klosterruinen inmitten sanft geschwungener Hügel, oder heimelige, mit bunten Plakaten das Lieblingsbier des Landes - Guinness – anpreisende Pubs: Sie werden Ihre Kamera nicht stillhalten können. Ebenso wenig wie Ihre Füße, wenn Sie bei der abschließenden Wiedereinkehr in Dublins Pubviertel Temple Bar zu den beschwingten Tönen der irischen Geiger deren Heimat vorerst Lebewohl sagen.