Wetter & Klima in Irland

Das Wetter in Irland ist Gegenstand vieler scherzhafter Aussprüche bei Einheimischen und Touristen zugleich - der vermeintliche Dauerregen herrscht aber keinesfalls auf der Grünen Insel.
Irland gehört der gemäßigten Klimazone an und wird besonders durch den Golfstrom beeinflusst. Im Gegensatz zu anderen Gebieten auf diesem Breitengrad ist das Klima in Irland daher deutlich wärmer und ausgeglichener. Die Sommer sind warm mit Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius, die Winter sind mild und regnerisch. Schnee und Frost sind vor allem im Landesinneren und in den Bergketten der Insel anzutreffen, in den Küstenregionen sind sie hingegen eher eine Ausnahmeerscheinung.
Die Jahreszeitenverteilung in Irland gleicht der des europäischen Festlandes. Die Monate mit dem meisten Sonnenschein sind Mai und Juni, am wärmsten wird es im Juli und August. Herbst und Winter sind die Jahreszeiten mit dem meisten Regenfall. Am trockensten bleibt es im Südosten der Insel, der Westen und Nordwesten Irlands gelten hingegen als regenreichste Regionen. Mit spontanen Regenschauern sollte allerdings während des gesamten Jahres gerechnet werden; oft vergehen diese aber ebenso schnell wieder, wie sie gekommen sind, und hinterlassen die Landschaft nicht nur in leuchtendem Grün, sondern auch mit einem farbenprächtigen Regenbogen. Die fast schon sprichwörtliche Wechselhaftigkeit des irischen Wetters kann außerdem dazu führen, dass verschiedenste Wetterphänomene innerhalb eines Tages erlebt werden können – die Regenjacke oder der Regenschirm sollte aber auf jeden Fall immer im Gepäck dabei sein.
Extreme Wetterlagen wie Schneestürme oder starke Unwetter kommen in Irland in der Regel nicht vor.

 

 
Jan
Feb
Mar
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Tagestemperaturen
8
8
9
11
14
18
19
18
17
14
10
9
Nachttemperaturen
2
3
3
4
7
10
12
12
10
8
4
3
Niederschlag Tage
13
10
11
11
11
10
9
10
10
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11
12